Alle Artikel mit dem Schlagwort “slideshow

Positiv kommunizieren in der Krise

Corona-Home-Office führt zum Revival der E-Mail

Die Corona-Krise hat uns fest im Griff. Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es für Unternehmen sehr wichtig, richtig zu kommunizieren. Durch positive Kommunikation können Sie die Motivation Ihrer Mitarbeiter steigern und Ihr Unternehmen als zukunftsorientiertes und beständiges positionieren.

Von Nadezda Gerdemann

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PIMP YOUR WEBTEXT!

Online-Workshop am 28. Mai um 19 Uhr: Ohne Online geht gar nichts mehr. Wie steht’s um Ihre Webtexte? Gibt es Texte auf Ihrer Internetseite oder anderen Profilen, die nicht so richtig nach Ihnen klingen, Ihre Botschaft nicht passend transportieren oder Ihnen irgendwie sonst nicht gefallen? Oder finden Sie Ihre Texte super – hätten aber gerne eine professionelle Rückmeldung dazu? Oder sind Ihre Texte schon älter und Sie haben Lust auf einen frischen Touch?

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Worte schaffen Realität – welche wollen wir schaffen?

Zum gesellschaftlichen Sprachgebrauch in Bezug auf Frauen und andere Menschen

Eigentlich hätte ich gern ein Foto zu Karins Aufruf gepostet. Einmal, weil sie mich direkt aufgefordert hat und ich sie als tolle Frau und engagierte Unternehmerin kennengelernt habe. Dann, weil ich gerne andere (Frauen) unterstütze, und wenn’s nur mit einem Post ist.

Ich hab’s trotzdem nicht getan. Warum? Es lag an der Formulierung des Posts: „Wir Frauen, finden es leichter, uns gegenseitig zu kritisieren, anstatt uns gegenseitig aufzubauen.“ Damit pflegt Karins Post eine schlechte Angewohnheit, bei der ich mich selbst leider noch viel zu oft ertappe.

Und jetzt nehme ich den Post zum Anlass, endlich einmal darüber zu schreiben:

Ich habe es satt, dass wir mit unserer Sprache die Welt am Leben halten, die wir nicht wollen. Equal Pay Day und Weltfrauentag liegen gerade wieder einmal hinter uns und ich reagiere erhöht allergisch auf Formulierungen wie:

  • „Frauen verdienen noch immer weniger als Männer, deswegen müssen wir für gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit kämpfen.“
  • „Frauen erledigen noch immer den Großteil der Familienarbeit, während Männer nur zwei Vätermonate nehmen.“
  • „Immer mehr Väter würden gerne länger Elternzeit nehmen, fürchten aber berufliche Nachteile.“

Sprache schafft Realität. Solange wir immer wieder in Worten die Zustände wiederholen, die wir abschaffen wollen, werden sie sich auch in der Realität wiederholen. Weil jede wörtliche Wiederholung uns an den Inhalt der Worte gewöhnt. Wir kennen das von persönlichen Glaubenssätzen. Es funktioniert genauso mit gesellschaftlichen.

Ich wünsche mir, dass wir ab jetzt einfach sagen:

„Meine Kinder sind mit acht Wochen in die Tagespflege gegangen und ich wieder arbeiten.“ Oder: „Ich bin nach der Geburt meiner Kinder zwei Jahre zuhause geblieben.“

Ohne Begründung, die doch nur wieder eine Rechtfertigung wäre. Einfach so. Und wer diese Entscheidungen nicht als Selbstverständlichkeit akzeptieren kann, der soll bitte nach einem Grund fragen. So eröffnet sich die Chance auf ein Gespräch, in dem sich der eine für die Meinung des anderen interessiert – und es so zu einer Veränderung der Einstellung kommen kann.

Begründen, rechtfertigen wir immer sofort, was wir uns als selbstverständlich wünschen, nehmen wir unserer Aussage die Selbstverständlichkeit. Und machen sie damit angreifbar. Außerdem bringen sie andere Menschen um ein horizonterweiterndes Gespräch. Deswegen sollten wir sagen:

  • „Wir kämpfen für gleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit.“ Es ist doch völlig egal, wer für gleiche Arbeit weniger verdient, der Wert „gleiches Geld für gleiche Arbeit“ sollte für jeden von uns selbstverständlich sein. Dieser Wert braucht weder Begründung noch Rechtfertigung.
  • Formulieren wir es doch positiv-zukunftsgewandt statt negativ-rückwärtsblickend: „Männer engagieren sich zunehmend stärker in der Familienarbeit.“ Damit erleichtern wir es Männern, diesen Trend zu verstärken und fortzusetzen, weil wir deutlich machen, wie normal das in unserer Vorstellung ist.
  • Und perpetuieren wir keine Ängste, das füttert sie: „Immer mehr Väter streben an, länger Elternzeit zu nehmen.“

Spürt ihr, was sich ändert?

Liebe Karin, die Formulierung „Lasst uns Facebook nutzen, um uns gegenseitig aufzubauen!“ würde viel eher deinem mutigen, optimistischen und kraftvollen Wesen entsprechen.

Und ich nutze jetzt deinen Post für ein Statement, das hoffentlich eine optimistische, selbstbewusste und zukunftsorientierte Sprache fördert. Von uns und für uns.

Lasst uns mit Worten die Welt schaffen, in der wir leben wollen. Worte schaffen Realität.

Nur bewegt oder auch bewegend?

Warum guten Filmen ein Konzept zugrunde liegt

Für Videos kann man eine Menge Geld ausgeben – das sollte man sicher sein, dass der fertige Film sein Ziel erreicht. Schöne Bilder sind eine Sache, aber um eine Botschaft zu transportieren, braucht es mehr. Denn bewegte Bilder sind nicht automatisch bewegend – weder emotional noch zum Kauf. Wir zeigen Ihnen drei Konzept-Beispiele aus unserem Arbeitsalltag. Weiterlesen

Recruiting – Vertrauen und Attraktivität vermitteln

Wie Sie gegenüber potenziellen Bewerbern den richtigen Ton treffen

Manchmal fällt ein Satz und wir wissen sofort: Das wird unsere Kampagne! Beim Aufbau der Recruiting-Kampagne für das Bauunternehmen Becker unter der Leitung von Eilinghoff + Team gab es diesen Schlüsselmoment: Im Gespräch mit dem Polier einer Baustelle, also einem derjenigen Berufsangehörigen, an die sich die Kampagne richten soll, hörten wir den Satz: „Tja, für unseren Beruf muss man schon geboren sein.“ Und geboren war damit die Kampagne „Born to be Becker“. Weiterlesen

Die Homepage – das virtuelle Ladengeschäft

Warum die Tonalität ebenso wichtig ist wie Bildsprache und Grafik

In welchem Laden befinden Sie sich jeweils, wenn Sie folgende Begrüßung hören:

  • „Guten Tag, mein Herr. Wie kann ich Ihnen behilflich sein?“
  • „Moin, Alter! Was willst’n heute?
  • „Hallo Süßer … na, womit kann ich dich glücklich machen?“

Auf jeden Fall nicht jedes Mal in ein und demselben. Wenige Worte – schon haben Sie einen Eindruck von dem Unternehmen, mit dem Sie zu tun haben. Und das gilt auch für Ihre Homepage. Weiterlesen

Der Angler will Werbesprech – der Fisch könnte kotzen

Warum wir oft gezwungen sind, Müll zu produzieren

Eine Pflegeschule beauftragt eine Landingpage, um junge Menschen für die Ausbildung zur Pflegekraft zu gewinnen. Die Zielgruppe umfasst Schulabgänger zwischen 16 und 19 Jahren, mediengewohnt, WhatsApp- und Instagram-geprägt. Die Agentur entscheidet sich für das Konzept des Onepagers mit großen Fotos und jungen Erwachsenen darauf und wenigen Textblöcken. Das hätte richtig gut werden können. Wenn der Kunde nicht wäre.

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Was ist eigentlich SEO?

Suchmaschinenoptimierte Texte – Ziel, Sinn und Unsinn dieser Aufgabe

„Inwiefern braucht der Text SEO?“, ist mittlerweile eine Standardfrage, sobald jemand Texte fürs Web haben möchte. Die Antworten fallen ganz unterschiedlich aus: Von „Was ist das denn?“ bis hin zu „Natürlich, und bitte IDF*WDF-geprüft und mit einer Keyworddichte von 1,5 bis 2 %.“ Zwischen diesen beiden Fragen liegt die Kunst, SEO zu vereinbaren mit unserem Anspruch an einen leserfreundlichen Text – und das ist manchmal gar nicht so einfach … Weiterlesen