Alle Artikel in der Kategorie “Kommunikation

Mit einem Arbeitgeberprofil die besten Mitarbeiter gewinnen …

… und kostengünstiger & nachhaltiger rekrutieren

Unzählige Firmen sind heute wortwörtlich auf der Jagd nach neuen Mitarbeitern: Die neue Generation hat aufgrund des demografischen Wandels die Möglichkeit, sich den passenden Arbeitgeber auszusuchen. So müssen nun die Arbeitgeber ihre Werbe-Strategie ändern: Es gilt, einzigartige Vorteile zu kommunizieren, das Unternehmens-Image zu veranschaulichen, damit die besten Fachkräfte sich bewerben. So können Sie ein Arbeitgeberprofil einsetzen:

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Wie Corona unsere Schreibtische 40 km auseinanderrückte …

… und was wir dabei über uns gelernt haben

Acht Uhr morgens. Der Wecker klingelt. Ran an die Arbeit! Fehlen da nicht ein paar Zwischenschritte?

Herzlich Willkommen im Home-Office: Der Arbeitsplatz ist nur einige Schritte vom Bett entfernt. Für Mareike alltäglich, für Nadezda eine echte Herausforderung. Das kennen wahrscheinlich die meisten von Ihnen, wenn Sie nicht sowieso von zuhause aus arbeiten: Auf einmal brechen alle Tagesstrukturen zusammen, die man sich über Jahre aufgebaut hat. Und so sah unser Home-Office-Alltag aus:

Von Mareike Knue und Nadezda Gerdemann

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Kann ich bei Ihnen auch arbeiten?

Wie Unternehmen in Kürze ihr Arbeitgeberprofil erstellen und nachhaltig einsetzen

Unternehmens-Homepages informieren Kunden, selten Jobinteressenten: Wo werden ihre Fragen beantwortet? Im Arbeitgeberprofil. Dieses lässt sich ohne großen Aufwand erstellen und sehr vielfältig nutzen. Es bildet die Grundlage für jede Recruiting-Maßnahme – egal auf welchem Kanal. Wie Sie Ihres erstellen, erfahren Sie in unserem Seminar zusammen mit der WVS Steinfurt.

Positiv kommunizieren in der Krise

Corona-Home-Office führt zum Revival der E-Mail

Die Corona-Krise hat uns fest im Griff. Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es für Unternehmen sehr wichtig, richtig zu kommunizieren. Durch positive Kommunikation können Sie die Motivation Ihrer Mitarbeiter steigern und Ihr Unternehmen als zukunftsorientiertes und beständiges positionieren.

Von Nadezda Gerdemann

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Worte schaffen Realität – welche wollen wir schaffen?

Zum gesellschaftlichen Sprachgebrauch in Bezug auf Frauen und andere Menschen

Eigentlich hätte ich gern ein Foto zu Karins Aufruf gepostet. Einmal, weil sie mich direkt aufgefordert hat und ich sie als tolle Frau und engagierte Unternehmerin kennengelernt habe. Dann, weil ich gerne andere (Frauen) unterstütze, und wenn’s nur mit einem Post ist.

Ich hab’s trotzdem nicht getan. Warum? Es lag an der Formulierung des Posts: „Wir Frauen, finden es leichter, uns gegenseitig zu kritisieren, anstatt uns gegenseitig aufzubauen.“ Damit pflegt Karins Post eine schlechte Angewohnheit, bei der ich mich selbst leider noch viel zu oft ertappe.

Und jetzt nehme ich den Post zum Anlass, endlich einmal darüber zu schreiben:

Ich habe es satt, dass wir mit unserer Sprache die Welt am Leben halten, die wir nicht wollen. Equal Pay Day und Weltfrauentag liegen gerade wieder einmal hinter uns und ich reagiere erhöht allergisch auf Formulierungen wie:

  • „Frauen verdienen noch immer weniger als Männer, deswegen müssen wir für gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit kämpfen.“
  • „Frauen erledigen noch immer den Großteil der Familienarbeit, während Männer nur zwei Vätermonate nehmen.“
  • „Immer mehr Väter würden gerne länger Elternzeit nehmen, fürchten aber berufliche Nachteile.“

Sprache schafft Realität. Solange wir immer wieder in Worten die Zustände wiederholen, die wir abschaffen wollen, werden sie sich auch in der Realität wiederholen. Weil jede wörtliche Wiederholung uns an den Inhalt der Worte gewöhnt. Wir kennen das von persönlichen Glaubenssätzen. Es funktioniert genauso mit gesellschaftlichen.

Ich wünsche mir, dass wir ab jetzt einfach sagen:

„Meine Kinder sind mit acht Wochen in die Tagespflege gegangen und ich wieder arbeiten.“ Oder: „Ich bin nach der Geburt meiner Kinder zwei Jahre zuhause geblieben.“

Ohne Begründung, die doch nur wieder eine Rechtfertigung wäre. Einfach so. Und wer diese Entscheidungen nicht als Selbstverständlichkeit akzeptieren kann, der soll bitte nach einem Grund fragen. So eröffnet sich die Chance auf ein Gespräch, in dem sich der eine für die Meinung des anderen interessiert – und es so zu einer Veränderung der Einstellung kommen kann.

Begründen, rechtfertigen wir immer sofort, was wir uns als selbstverständlich wünschen, nehmen wir unserer Aussage die Selbstverständlichkeit. Und machen sie damit angreifbar. Außerdem bringen sie andere Menschen um ein horizonterweiterndes Gespräch. Deswegen sollten wir sagen:

  • „Wir kämpfen für gleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit.“ Es ist doch völlig egal, wer für gleiche Arbeit weniger verdient, der Wert „gleiches Geld für gleiche Arbeit“ sollte für jeden von uns selbstverständlich sein. Dieser Wert braucht weder Begründung noch Rechtfertigung.
  • Formulieren wir es doch positiv-zukunftsgewandt statt negativ-rückwärtsblickend: „Männer engagieren sich zunehmend stärker in der Familienarbeit.“ Damit erleichtern wir es Männern, diesen Trend zu verstärken und fortzusetzen, weil wir deutlich machen, wie normal das in unserer Vorstellung ist.
  • Und perpetuieren wir keine Ängste, das füttert sie: „Immer mehr Väter streben an, länger Elternzeit zu nehmen.“

Spürt ihr, was sich ändert?

Liebe Karin, die Formulierung „Lasst uns Facebook nutzen, um uns gegenseitig aufzubauen!“ würde viel eher deinem mutigen, optimistischen und kraftvollen Wesen entsprechen.

Und ich nutze jetzt deinen Post für ein Statement, das hoffentlich eine optimistische, selbstbewusste und zukunftsorientierte Sprache fördert. Von uns und für uns.

Lasst uns mit Worten die Welt schaffen, in der wir leben wollen. Worte schaffen Realität.

Arbeiten in der Werbebranche

Überleben mitten in der Werbeflut

Das kennen Sie sicher: Überall ist diese nervige Werbung! Morgens machen Sie das Radio an: Das Erste, was Sie hören, ist ein Werbespot. Auf dem Weg zur Arbeit sind Sie von Großflächenplakaten, Postern, Bannern und Werbevideos in den Smartphone-Apps umgeben, die Ihnen allesamt die besten Kurse zum Finden Ihrer inneren Mitte, das schnellste Abnehmen oder das günstigste Auto zum Leasen für „nur 300 Euro im Monat zuzüglich Steuern und Gebühren“ und „weiteren Reparaturkosten, die anfallen könnten“ versprechen – immerhin gibt es hier einen Kaffeebecher geschenkt. Nicht mal die Internetseite von Duden kann durch Werbefreiheit punkten – abhängig von meinen Google-Suchanfragen variiert hier die Werbung von Unterwäsche bis hin zu komplexen Lager-Regalsystemen.

Von Nadezda Gerdemann

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ui! Rheine veranstaltet erneut Sommer-Workshops

Input für Unternehmer, Unternehmen, Berufstätige und – neu – Privatleute

Rheine. Zum dritten Mal in Folge veranstaltet die ui! Unternehmer-Initiative Rheine von Juni bis August die Sommer-Workshops – in diesem Jahr mit 27 Themen und Referent/innen aus der regionalen Unternehmerschaft. Interessierte können sich ab sofort die Teilnahme sichern: Je Workshop sind maximal sechs Plätze zu vergeben, um eine möglichst individuelle und kommunikative Workshop-Arbeit zu sichern. Übrigens können nicht nur Unternehmer teilnehmen.

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