Zeilensprungs aktualisierte Internetseite

Warum wir unsere Seite überarbeitet haben – und Sie das auch tun sollten

Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, dass unsere Internetseite etwas anders aussieht. Beim Vorbereiten einer Eigenmarketing-Kampagne haben wir einen Blick auf unsere Inhalte geworfen – mittlerweile vier Jahre alt – und etwas zerknirscht festgestellt, dass diese einfach nicht mehr aktuell sind. Klar, wir schreiben nach wie vor Texte und entwickeln starke Konzepte. In den letzten vier Jahren hat sich aber dennoch einiges verändert: die Anzahl der Mitarbeiter, zum Beispiel. Damit einher ging das Anbieten weiterer Leistungen, denn als Nadezda eingestiegen ist, hat sie nicht nur weitere Arbeits-Kapazitäten, sondern auch andere Leistungs-Schwerpunkte mit ins Unternehmen gebracht.

Von Nadezda Gerdemann

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Positiv kommunizieren in der Krise

Corona-Home-Office führt zum Revival der E-Mail

Die Corona-Krise hat uns fest im Griff. Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es für Unternehmen sehr wichtig, richtig zu kommunizieren. Durch positive Kommunikation können Sie die Motivation Ihrer Mitarbeiter steigern und Ihr Unternehmen als zukunftsorientiertes und beständiges positionieren.

Von Nadezda Gerdemann

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Kostenfreier Text-Check für Ihre Website: jetzt anmelden!

PIMP YOUR WEBTEXT!

Online-Workshop am 28. Mai um 19 Uhr: Ohne Online geht gar nichts mehr. Wie steht’s um Ihre Webtexte? Gibt es Texte auf Ihrer Internetseite oder anderen Profilen, die nicht so richtig nach Ihnen klingen, Ihre Botschaft nicht passend transportieren oder Ihnen irgendwie sonst nicht gefallen? Oder finden Sie Ihre Texte super – hätten aber gerne eine professionelle Rückmeldung dazu? Oder sind Ihre Texte schon älter und Sie haben Lust auf einen frischen Touch?

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Die ultimativen Schreib-Tipps. Wie texten wir eigentlich?

Letztens haben wir eine Frage gestellt bekommen: Wie textet ihr eigentlich? Und tatsächlich: Das Texten ist für uns mittlerweile so selbstverständlich, dass es quasi automatisch läuft. Also, nicht das Texten an sich – sondern der Prozess: Gliederung erstellen, Handnotizen anfertigen oder zusammenfassen und in eine Worddatei übertragen, Korrekturlesen …

Diese Tipps helfen Ihnen beim Schreiben Ihrer Texte.

Von Nadezda Gerdemann

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Worte schaffen Realität – welche wollen wir schaffen?

Zum gesellschaftlichen Sprachgebrauch in Bezug auf Frauen und andere Menschen

Eigentlich hätte ich gern ein Foto zu Karins Aufruf gepostet. Einmal, weil sie mich direkt aufgefordert hat und ich sie als tolle Frau und engagierte Unternehmerin kennengelernt habe. Dann, weil ich gerne andere (Frauen) unterstütze, und wenn’s nur mit einem Post ist.

Ich hab’s trotzdem nicht getan. Warum? Es lag an der Formulierung des Posts: „Wir Frauen, finden es leichter, uns gegenseitig zu kritisieren, anstatt uns gegenseitig aufzubauen.“ Damit pflegt Karins Post eine schlechte Angewohnheit, bei der ich mich selbst leider noch viel zu oft ertappe.

Und jetzt nehme ich den Post zum Anlass, endlich einmal darüber zu schreiben:

Ich habe es satt, dass wir mit unserer Sprache die Welt am Leben halten, die wir nicht wollen. Equal Pay Day und Weltfrauentag liegen gerade wieder einmal hinter uns und ich reagiere erhöht allergisch auf Formulierungen wie:

  • „Frauen verdienen noch immer weniger als Männer, deswegen müssen wir für gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit kämpfen.“
  • „Frauen erledigen noch immer den Großteil der Familienarbeit, während Männer nur zwei Vätermonate nehmen.“
  • „Immer mehr Väter würden gerne länger Elternzeit nehmen, fürchten aber berufliche Nachteile.“

Sprache schafft Realität. Solange wir immer wieder in Worten die Zustände wiederholen, die wir abschaffen wollen, werden sie sich auch in der Realität wiederholen. Weil jede wörtliche Wiederholung uns an den Inhalt der Worte gewöhnt. Wir kennen das von persönlichen Glaubenssätzen. Es funktioniert genauso mit gesellschaftlichen.

Ich wünsche mir, dass wir ab jetzt einfach sagen:

„Meine Kinder sind mit acht Wochen in die Tagespflege gegangen und ich wieder arbeiten.“ Oder: „Ich bin nach der Geburt meiner Kinder zwei Jahre zuhause geblieben.“

Ohne Begründung, die doch nur wieder eine Rechtfertigung wäre. Einfach so. Und wer diese Entscheidungen nicht als Selbstverständlichkeit akzeptieren kann, der soll bitte nach einem Grund fragen. So eröffnet sich die Chance auf ein Gespräch, in dem sich der eine für die Meinung des anderen interessiert – und es so zu einer Veränderung der Einstellung kommen kann.

Begründen, rechtfertigen wir immer sofort, was wir uns als selbstverständlich wünschen, nehmen wir unserer Aussage die Selbstverständlichkeit. Und machen sie damit angreifbar. Außerdem bringen sie andere Menschen um ein horizonterweiterndes Gespräch. Deswegen sollten wir sagen:

  • „Wir kämpfen für gleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit.“ Es ist doch völlig egal, wer für gleiche Arbeit weniger verdient, der Wert „gleiches Geld für gleiche Arbeit“ sollte für jeden von uns selbstverständlich sein. Dieser Wert braucht weder Begründung noch Rechtfertigung.
  • Formulieren wir es doch positiv-zukunftsgewandt statt negativ-rückwärtsblickend: „Männer engagieren sich zunehmend stärker in der Familienarbeit.“ Damit erleichtern wir es Männern, diesen Trend zu verstärken und fortzusetzen, weil wir deutlich machen, wie normal das in unserer Vorstellung ist.
  • Und perpetuieren wir keine Ängste, das füttert sie: „Immer mehr Väter streben an, länger Elternzeit zu nehmen.“

Spürt ihr, was sich ändert?

Liebe Karin, die Formulierung „Lasst uns Facebook nutzen, um uns gegenseitig aufzubauen!“ würde viel eher deinem mutigen, optimistischen und kraftvollen Wesen entsprechen.

Und ich nutze jetzt deinen Post für ein Statement, das hoffentlich eine optimistische, selbstbewusste und zukunftsorientierte Sprache fördert. Von uns und für uns.

Lasst uns mit Worten die Welt schaffen, in der wir leben wollen. Worte schaffen Realität.

Von Gänsefüßchen und Hasenöhrchen

Kaum ein Satzzeichen hat so viele Bezeichnungen wie die Anführungszeichen: von Quotes über Gänsefüßchen, -augen und Hasenöhrchen bis hin zur wortlosen Geste mit dem Zeige- und Mittelfinger. Die „Gänsefüßchen“ wurden sogar im Duden aufgenommen. Die naheliegendste Erklärung, zumindest für den Begriff „Gänsefüßchen“, ist die bildhafte Ähnlichkeit; die Gedanken der Person, die die Klammern als „Gänseaugen“ bezeichnet hat werden wohl mit ihr gestorben und somit nie wieder nachvollziehbar sein. Doch wäre alles so einfach, würden wir keinen Blogartikel zu dem Thema verfassen …

Von Nadezda Gerdemann

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Apostroph: ein Satzzeichen für Grammar-Nazis

Kaum ein Satzzeichen in der deutschen Schreibsprache wirft mehr Fragen auf als ein Apostroph: Wo gehört er hin? Und wohin nicht?

Der Apostroph ist ein relativ junges Satzzeichen: Erstmals wurde es im 16. oder 17. Jahrhundert verwendet, meistens als Auslassungszeichen, zur Markierung des Wortstamms oder – Überraschung! – eines angehängten Genitiv-s.

Von Nadezda Gerdemann

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Doppelpunkt: senkrecht wie waagerecht ein cooler Typ

Der Doppelpunkt zählt zu den sogenannten Satzmittezeichen – genau wie das Komma und das Semikolon. Seinen Ursprung hat das Satzzeichen in der griechischen Rhetorik: Der Doppelpunkt wurde ursprünglich, wie viele anderen Satzzeichen auch, als (Vor-)Lesehilfe verwendet. Er hatte die Aufgabe, rhythmische Einheiten von einem oder mehreren Wörtern durch kurze Atempausen zu trennen. In dramatischen Texten grenzte der Doppelpunkt neben dem Apostroph die Sprecher voneinander ab.

Von Nadezda Gerdemann

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