Unsere Handschrift: Erraten Sie, wer von uns dahinter steckt?

Jede Handschrift ist individuell: größer oder kleiner, rund oder eckig, geschwungen und kaum lesbar oder gestochen gerade, als würde die Person auf einer Schreibmaschine tippen.

Experten können Handschriften deuten: Die Graphologie nennt sich die Lehre der Handschrift-Deutung. Sie beschäftigt sich zentral mit der Frage: Was sagt unsere Handschrift über unsere Persönlichkeit aus? Dabei spielen Faktoren rein wie Größe, Druckstärke, Proportionen, Neigung, Abstände zwischen den Wörtern oder auch das Versehen der Schrift mit Schnörkeln aller Art. Sogar wissenschaftlich soll die Lehre der Handschriftdeutung belegt sein: Schriftpsychologie kann man mittlerweile auch studieren.

Häkchen hier, Tüpfelchen da …

Angeblich verrät unsere Handschrift sehr viel über uns. Daran wie wir schreiben kann man feststellen, ob wir unsere Entscheidungen eher aktiv oder passiv treffen; ob wir eine stabile oder labile Persönlichkeit haben; ob wir extro- oder introvertiert sind. Einige Beispiele:

  • Druckkraft: Schreibt man mit einem hohen Druck, ist man eine emotionale Person; geringer Druck zeugt von fehlender emotionaler Ausdrucksstärke.
  • Größe: Ist die Schrift klein, zeugt das von hoher Konzentrationsfähigkeit und die Person hat ihre Ziele stets vor Augen; Personen mit großer Handschrift haben ein Bedürfnis nach Anerkennung und langweilen sich nicht allzu schnell.
  • Neigung: Introvertierte und unabhängige Personen tendieren dazu, ihre Schrift nach links zu neigen; Personen mit gerader Schrift haben ihre Emotionen stets unter Kontrolle und denken rational; neigt sich die Schrift nach rechts, ist die Person launisch, hat aber dennoch einen guten Draht zu ihren Mitmenschen.
  • Das i-Tüpfelchen: Ist es ein nicht ausgefüllter Kreis, ist der Text von einer kreativen und herausstechenden Person verfasst worden; bei einem simplen Punkt mag die Person keine Unordnung und achtet stets aufs Detail.
  • T-Kreuzung: Wird der Strich bei t oben gesetzt, zeugt das von einem hohen Selbstbewusstsein und hohen Ansprüchen an sich selbst; nicht selbstbewusste und unsichere Personen setzen den t-Strich eher weiter unten.

Das Gesamtbild entscheidet

Würde er diese Auflistung lesen, würde einer unserer Kunden den Kopf schütteln: So pauschal lässt sich die Person hinter einem Schriftbild ebenso wenig einordnen wie anhand eines Psychotests in einer Frauenzeitschrift. Das Gesamtbild der Schrift entscheidet – und das ist um einiges komplexer zu lesen. Dafür auch um einiges aufschlussreicher: Der Graphologe, für den wir einmal die Internetseite betextet haben, stand nach eigener Aussage kurz davor, die Blutgruppe anhand der Handschrift erkennen zu können. Leider konnten wir diese verblüffende Aussage nicht überprüfen, da wir unsere Blutgruppe nicht kannten …

Raten Sie mal!

Um des Spaßes willen begeben wir uns aber mal wieder zurück auf die Laien-Ebene: Wie würden Sie uns anhand unserer Handschrift einschätzen? Damit es schwieriger ist, verraten wir auch erstmal nicht, wem welche Schrift gehört. Eine Auflösung gibt’s bei uns später – auf unserem neuen Instagram-Account.