Alle Artikel mit dem Schlagwort “Ideen

Von Gänsefüßchen und Hasenöhrchen

Kaum ein Satzzeichen hat so viele Bezeichnungen wie die Anführungszeichen: von Quotes über Gänsefüßchen, -augen und Hasenöhrchen bis hin zur wortlosen Geste mit dem Zeige- und Mittelfinger. Die „Gänsefüßchen“ wurden sogar im Duden aufgenommen. Die naheliegendste Erklärung, zumindest für den Begriff „Gänsefüßchen“, ist die bildhafte Ähnlichkeit; die Gedanken der Person, die die Klammern als „Gänseaugen“ bezeichnet hat werden wohl mit ihr gestorben und somit nie wieder nachvollziehbar sein. Doch wäre alles so einfach, würden wir keinen Blogartikel zu dem Thema verfassen …

Von Nadezda Gerdemann

Weiterlesen

Apostroph: ein Satzzeichen für Grammar-Nazis

Kaum ein Satzzeichen in der deutschen Schreibsprache wirft mehr Fragen auf als ein Apostroph: Wo gehört er hin? Und wohin nicht?

Der Apostroph ist ein relativ junges Satzzeichen: Erstmals wurde es im 16. oder 17. Jahrhundert verwendet, meistens als Auslassungszeichen, zur Markierung des Wortstamms oder – Überraschung! – eines angehängten Genitiv-s.

Von Nadezda Gerdemann

Weiterlesen

Doppelpunkt: senkrecht wie waagerecht ein cooler Typ

Der Doppelpunkt zählt zu den sogenannten Satzmittezeichen – genau wie das Komma und das Semikolon. Seinen Ursprung hat das Satzzeichen in der griechischen Rhetorik: Der Doppelpunkt wurde ursprünglich, wie viele anderen Satzzeichen auch, als (Vor-)Lesehilfe verwendet. Er hatte die Aufgabe, rhythmische Einheiten von einem oder mehreren Wörtern durch kurze Atempausen zu trennen. In dramatischen Texten grenzte der Doppelpunkt neben dem Apostroph die Sprecher voneinander ab.

Von Nadezda Gerdemann

Weiterlesen

Unsere Handschrift: Erraten Sie, wer von uns dahinter steckt?

Jede Handschrift ist individuell: größer oder kleiner, rund oder eckig, geschwungen und kaum lesbar oder gestochen gerade, als würde die Person auf einer Schreibmaschine tippen.

Experten können Handschriften deuten: Die Graphologie nennt sich die Lehre der Handschrift-Deutung. Sie beschäftigt sich zentral mit der Frage: Was sagt unsere Handschrift über unsere Persönlichkeit aus? Dabei spielen Faktoren rein wie Größe, Druckstärke, Proportionen, Neigung, Abstände zwischen den Wörtern oder auch das Versehen der Schrift mit Schnörkeln aller Art. Sogar wissenschaftlich soll die Lehre der Handschriftdeutung belegt sein: Schriftpsychologie kann man mittlerweile auch studieren.

Weiterlesen

Von Strichen umzingelt

Striche – davon gibt es recht viele in der deutschen Sprache: einen Minus-Strich, einen Gedankenstrich, einen Spiegelstrich, einen Bindestrich … Jeder davon sieht anders aus und hat dazu auch noch eine andere Bedeutung. Wer kann da schon den Überblick behalten? Wir haben versucht, bei den ganzen Strichen etwas mehr Ordnung zu schaffen.

Von Nadezda Gerdemann

Weiterlesen

Das aufdringlichste aller Satzzeichen

Viele Satzzeichen lassen dem Leser oder auch dem Schreiber viel Spielraum: Semikola und Kommata schreien quasi nach einer Fortsetzung des Satzes; das Fragezeichen fordert stets eine Antwort; und sogar der Punkt – auch wenn dieser einen Satz beendet – sorgt lediglich für eine Gedankenpause und lässt die Möglichkeit zu, einen weiteren Satz anzuschließen. Nicht aber das Ausrufezeichen!

Von Nadezda Gerdemann

Weiterlesen

Unternehmensfilm: Im Formatdschungel das Ziel im Auge behalten

Vor einigen Jahren war ein Unternehmensfilm eine vollkommen neue Erscheinung: Dementsprechend sahen die Businessfilme auch anders als die heutigen aus. Nicht ungewöhnlich war es, wenn das Video fast zehn Minuten lang war und die komplette Unternehmensgeschichte erzählte – heute kann man sich kaum vorstellen, dass sich der Kunde den Clip von Anfang bis Ende angesehen hat.

Von Nadezda Gerdemann

Weiterlesen

Interro… was? Ein Satzzeichen aus der Neuzeit

Haben Sie andere Artikel aus unserer „Satzzeichen-Reihe“ gelesen, wissen Sie, dass die meisten Satzzeichen, z. B. das Semikolon oder das Komma, bereits in der Antike entstanden sind. Es gibt allerdings ein Satzzeichen, das sehr viel später erfunden wurde, nämlich im 20. Jahrhundert: das Interrobang – ‽ Von diesem Satzzeichen haben wahrscheinlich die wenigsten gehört: Kein Wunder, denn das Symbol wird in der deutschen Schriftsprache gar nicht mehr verwendet. Das Zeichen vereint ein Ausrufe- und ein Fragezeichen und dient dazu, eine Frage mit Nachdruck zu stellen.

Von Nadezda Gerdemann

Weiterlesen

Der Grund, warum dieses Praktikum mal was ganz anderes ist

Wer kennt es nicht? Mal wieder steht ein Pflicht-Schul-/Unipraktikum an und man ist aufs Neue hochmotiviert einen Praktikumsplatz zu finden. Die Freude ist riesig, vier Wochen lang super spannende Aufgaben zu übernehmen, wie Kaffee holen oder Papier zerschreddern und einfach daneben sitzen und zuhören. – Nicht!

Ich glaube dieses Szenario kommt den meisten bekannt vor, auch wenn das ein oder andere Praktikum schon ein paar Jahre her sein mag. Solche Arten von Praktika waren die, die mich zu Tode gelangweilt haben. Ich wollte doch so gerne spannende Aufgaben und neue Dinge lernen. Ich wollte nicht nur zusehen, wie andere diese Aufgaben bewältigen.

Von Lena Kastner
Weiterlesen