Messenger-Marketing: Werbung im Web 2.0

Sich in das Revier der Kunden begeben

Willkommen im Jahr 2018: Die Generation der Millennials wird langsam aber sicher von der sogenannten „Generation Z“ abgelöst. Für die Werbebranche bedeutet das: Wieder mal umdenken! Generation Z verbringt nämlich laut dem GlobalWebindex mehr Zeit am Smartphone als auf allen anderen Medien zusammen. Die meiste Zeit davon gilt der Nutzung der sozialen Medien: Facebook, YouTube, WhatsApp und Co. sind aus dem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken. Um diese Zielgruppe also zu erreichen, die sich mit ihren Handys auf den sozialen Medien tummelt, sollten die Marketing- und Werbe-Maßnahmen nun ebenfalls über ein Smartphone stattfinden.

Von Nadezda Gerdemann

Messenger-Marketing – auch ohne großen Personalaufwand

Im Zuge dieser Veränderung ist der neueste Trend entstanden: Messenger-Marketing. Diese Art des Marketings erreicht die Zielgruppe auf direktem Weg: durch eine Nachricht im Facebook-Messenger oder per WhatsApp.

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Die Nachrichten können entweder als Live-Chat erfolgen oder von sogenannten „Chatbots“ verfasst sein. Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile. So sind die Chatbots relativ unflexibel und können keinen richtigen Dialog mit Ihrem Kunden führen. Ein Live-Chat geht mehr auf die Wünsche des Kunden ein – ist jedoch auch kostspieliger für Sie, da Sie einen Mitarbeiter brauchen, der diese Aufgabe übernimmt.

Authentizität zählt

Und der neue Trend schlägt ein! Bereits jetzt gibt es Studien, die eine deutlich höhere Öffnungsrate von Direct Messages über die gängigsten Messenger-Dienste bestätigen. Die privaten Nachrichten werden im Schnitt vier Mal so oft gelesen als die herkömmlichen E-Mails.

Der Vorteil: Wird eine Nachricht über einen Messenger verschickt, trägt sie automatisch einen lockeren Charakter und wird nicht direkt als Werbung abgestempelt und ignoriert. Außerdem wird durch den Kontakt über Privatnachrichten Ihrer Zielgruppe das Gefühl vermittelt, dass Sie sich um ihre Angelegenheiten kümmern und diese Ihnen nicht egal ist.

Und action!

Auf die Gestaltung der Nachricht kommt es an: Hier ist nicht nur der Text entscheidend, sondern auch das „Drumherum“: GIF’s, Emojis und Call-To-Action-Buttons erhöhen die Aufmerksamkeit und die Reaktionsquote, gerade bei der jüngeren Zielgruppe.

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Zielgruppe nicht aus den Augen verlieren!

So schön es sich auch anhört: Vergessen Sie Ihre Zielgruppe nicht! Denn hält sie sich nicht auf Social-Media-Kanälen auf, werden Sie Ihre Zielgruppe auch mit den tollsten Nachrichten nicht erreichen. Denken Sie also immer daran, den richtigen Kanal zu wählen, um Ihr Produkt an den Kunden zu bringen.

Sind Sie sich nicht sicher, welcher Kanal der richtige ist? Wir helfen Ihnen gern!