Alle Artikel in der Kategorie “Schreib-Schule

Trauerkarte schreiben
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Was schreibe ich in die Trauerkarte?

Rheine. Herzliches Beileid oder herzliche Anteilnahme, steht auf den vorgedruckten Trauerkarten. Oder: Tiefes Mitgefühl. Floskeln, die keinen Trauernden aufrichten. Und dann immer die Frage: Was schreibt man auf die leeren, weißen Seiten im Innern der Karte? Während junge Menschen vor allem Hochzeiten und Taufen feiern, wird mit zunehmendem Alter neben dem runden Geburtstag und dem Ehejubiläum die Trauerfeier zum bestimmenden gesellschaftlichen Ereignis. Die zugehörigen Rituale liegen dem einen mehr, dem anderen weniger. Weiterlesen

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Erzieher bilden sich fort durch Presse-Workshop bei Zeilensprung

Verbund-Kitas St. Dionysius erwerben praktisches Handwerkszeug

Foto: Heike von der Gathen

Rheine. Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig für unsere Kindertageseinrichtungen, befand die Verbundleitung der Pfarrei St. Dionysius Rheine und lud die Vertreter ihrer Kitas zum Presse-Workshop ein. Acht Erzieherinnen und Erzieher nahmen am Dienstag im Paulushaus daran teil. Weiterlesen

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Stärker schreiben – vier Tipps

Immer wieder begegnen mir Werbematerialien, die langweilig und nichtssagend sind: Sie reihen Allgemeinplatz an Phrase und Werbe-Slang an Superlativ. Manchmal sind sie Ausdruck einer Gedankenlosigkeit des dahinterstehenden Unternehmens, manchmal aber können die Verantwortlichen ihre Gedanken auch einfach nicht in Text übertragen. Sprache kann kraftvoll sein – mit den richtigen Wörtern und Sätzen. Weiterlesen

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Summer-Lesson: Wortschatzvergrößerung!

Nein, ich meine nicht alle Eissorten auf Italienisch aufsagen können oder alle Kosenamen für hübsche Mädchen auf Schwedisch. Ich meine: mehr Wörter zur Verfügung haben, um sich auszudrücken. Denn je mehr verschiedene Wörter Sie kennen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie genau das im Repertoire haben, das den Sachverhalt exakt trifft. Weiterlesen

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Frische Wendungen statt muffiger Floskeln

Nachdem sie das Tanzbein geschwungen hatten, wurde für das leibliche Wohl gesorgt. Auf dem Plan stand außerdem, die Trinkfestigkeit unter Beweis zu stellen – und so begaben sie sich auf die Spuren der alten Germanen gemäß dem Motto: Ein Glas mehr kann nicht schaden. So tankten sie neue Energie und das Fest wurde ein voller Erfolg …

Ich hoffe, Sie betrachten es als Zeitverschwendung, diesen Text gelesen zu haben: Er setzt sich zusammen aus lauter Floskeln, Allgemeinplätzen, zu oft gelesenen Formulierungen – langweilig. Wir lesen, um etwas Neues zu erfahren, kleidet man dies in alte Worte, lässt der Leser unseren Text stehen. Weiterlesen

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Verben machen Texte lebendig

Das Verb ist das satztragende Element. Nur allzu oft jedoch neigen wir dazu, ein wirkungsstarkes Verb zu ersetzen zugunsten einer Substantivierung kombiniert mit einem schlaffen Verb.

Von einer Substantivierung spricht man, wenn z. B. aus einem Verb ein Substantiv wird. Meist geschieht das durch Anhängen eines -ung. Weiterlesen